Fachlicher Accessibility-Audit

Barrieren in echten Aufgabenwegen prüfen.

Der Audit verbindet WCAG-orientierte Kriterien mit manueller Bedienung und dokumentierten Grenzen. Eine automatische Prüfung oder ein Overlay ersetzt diesen fachlichen Blick nicht.

Audit-Umfang und Deliverables

Prüffelder

Fünf Stellen, an denen Bedienwege oft brechen.

Die Auswahl konkreter Seiten und Prozesse wird vorab als Stichprobe festgehalten. Befunde beziehen sich nur auf diesen dokumentierten Scope.

Bedienbarkeit

Kernaufgaben werden mit Tastatur, Zoom und nachvollziehbarer Fokusreihenfolge geprüft – nicht nur aus dem DOM abgeleitet.

Formulare

Beschriftungen, Pflichtangaben, Fehlermeldungen und Erfolg werden programmatisch, visuell und sprachlich im realen Ablauf geprüft.

Struktur

Landmarks, Überschriften, Seitentitel und Linktexte geben Orientierung, ohne nur visuell zu funktionieren.

Medien

Bilder, Audio und Video erhalten passende Alternativen; ihre Qualität wird im Nutzungskontext bewertet.

Dynamische Zustände

Status, Dialoge und nachgeladene Inhalte werden sichtbar und verständlich mitgeteilt, ohne Farbe als einziges Signal.

Prüflogik

Automatisch finden. Manuell bedienen. Im Kontext priorisieren.

Automatische Werkzeuge liefern Hinweise. Kritische Aufgabenwege werden anschließend per Tastatur, mit Browser-Zoom, in vereinbarten Viewports und – je nach Scope – mit geeigneter Hilfstechnik geprüft.

Referenz ist die WCAG 2.2 des W3C (öffnet in neuem Tab). Ein Auditbericht nennt Kriterien und Befunde; eine Konformitätsaussage wird nicht aus einer unvollständigen Stichprobe abgeleitet.

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